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<title>Spielberichte</title>
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<description><![CDATA[Spielberichte|FC Wetzikon]]></description>
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<title>Veti 2 (im nicht vollzogenen) Trainingslager in Dublin</title>
<link>https://fcwetzikon.ch/mannschaften/detailview/article/123913</link>
<description><![CDATA[Vom 24.10 bis 28.10 2024 fand das Trainingslager der Veti2 in Irland statt. ]]></description>
<pubDate>Tue, 05 Nov 2024 18:27:45 +0100</pubDate>
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<category>Spielberichte</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>13 Teilnehmer beteiligten sich an dem vorgesehenen eisenharten Trainingslager. Mit dieser Anzahl hätte also mit Ach und Krach ein Spiel gegen eine Dubliner Mannschaft durchgeführt werden können. Allerdings war fast die Hälfte der Mitgereisten bereits im fussballerischen Ruhestand, so konnten nicht einmal die Trainings stattfinden.</p><p>Gleich am ersten Abend trafen die Veti2 auf die ersten Besonderheiten in Irland. So wurde mitgeteilt, dass die Abendessen nur in drei Schichten durchgeführt werden konnten, um 17 Uhr, um 19 Uhr oder um 21 Uhr. Wir wählten 19 Uhr, mit der Vermutung, dass wir um 21 Uhr rausgeschmissen würden. So kam es dann nicht, wahrscheinlich auch deshalb, weil wir mit einer Rechnung von<br>1‘100 Euro für 12 Personen gute Kunden waren. Wir mussten immer wieder erkennen, dass die Kosten in Irland durchaus mit unseren Kosten in der Schweiz vergleichbar sind.</p><p>Die zweite Besonderheit war, dass wir anstelle eines Frühstückes jeden Morgen einen Bag mit einem Apfel, einer Süssigkeit und einem Orangensaft bekamen, und dass die Zimmer nicht gemacht wurden <em>(was die Teilnehmer bei Ankunft so gewünscht haben – Anm. der Reiseleitung),</em> bei immerhin einem Zimmerpreis von 230 Euro die Nacht. Man muss aber sagen, dass das Zimmer ok. und mitten im Zentrum war.</p><p>Bei einem Trainingslager dürfen natürlich eine Degustation in einer Destillerie und der Besuch eines Fussballspieles nicht fehlen. Die Führung fand in der in Irland renommierten Destilliere Teeling statt.</p><p>Auf dem Weg zur Destillerie hatten wir Einblick in das grosszügige Rettungswesen in Irland. Für einen auf dem Boden liegenden Verletzten mit etwas Nasenbluten standen zwei Feuerwehrautos, ein Krankenwagen und ein Notarzt vor Ort. Wie die heroische Rettungsaktion weiterging, beobachteten wir aber nicht mehr.</p><p>Die Führung fand vor der Degustation statt, und das war für die Aufnahmefähigkeit auch gut so. Das Fussballspiel fand im Tolka Park in Dublin statt. Die Heimmannschaft Shelbourne FC gewann gegen Drogheda UTD FC 2:1<em>. (Und führt eine Runde vor Schluss die Tabelle mit 2 Punkten Vorsprung an – Anm. der Redaktion). </em>Das Stadion war in etwa mit dem Fussballstadion in Schaffhausen vergleichbar und das Spiel entsprach ungefähr einem Super Ligue-Spiel. Günstiger waren aber mit 14 Euro die Tickets.<em> (Die Pausenwürste mit Chips und Currysauce sind nur für robuste Verdauungssysteme zu empfehlen – Anm. eines Essers.)</em><br type="_moz"></p><p>Vor etwa einem Monat spielte übrigens Shelbourne in der Qualifikation zur Conference-Ligue zwei Spiele gegen den FC Zürich, im Tolka Park gab es ein 0:0, in Zürich verlor Shelbourne 0:3 und schied damit aus der Conference-League aus.</p><p>Nachahmenswert für unsere Super-Ligue-Clubs wäre die Überbrückung in der Pause. Zwei Mannschaften mit den jüngsten E- oder F-Junioren durften mit je vier Feldspielern und einem Torhüter in einem abgesteckten Feld mit kleinen Toren gegeneinander spielen. So hatten die Jüngsten ihren Spass und dazu noch eine Kulisse von tausenden von Zuschauern.</p><p>Eher selten stehen in Trainingslagern Wanderungen auf dem Programm, war aber dieses Mal bei den Veti 2 der Fall. Für den Howth Cliff Walk standen mehrere Wanderrouten zu Auswahl, darunter eine kleinere mit etwa zwei Stunden und eine grössere mit etwa 4 Stunden. Die Veti2 teilten sich in zwei Gruppen in die kürzere und die längere Route. Mindestens die Gruppe mit der 4-Stunden-Wanderung hatte damit die ausgefallenen Trainingseinheiten wettgemacht. <em>(Dank integriertem Froschhüpfen, Liegestützen und Sit-ups – Anm. des Konditionstrainers.)</em></p><p>Am vierten Tag des Trainingslagers stand noch eine Besichtigung in der Brauerei Guiness im sogenannten Storehouse auf dem Programm. Das Storehouse hatte 7 Etagen, und in jeder Etage wurde Bier ausgeschenkt. Das Freibier konnte allerdings nur in der obersten Etage bezogen werden. Da die Besichtigung am Morgen um 11 Uhr stattfand, waren alle froh darüber.</p><p>Am Nachmittag stand noch eine Stadtrundfahrt auf dem Programm. Der Zeitpunkt war günstig, im strömenden Dublin-Regen waren wir im Doppelstöcker im Trockenen.</p><p>Leider war die Teilnehmerzahl für das Trainingslager mit 13 Personen sehr gering, früher waren es gut und gern mal mehr als 20 Teilnehmer. Woran das gelegen hat, müssen wir analysieren. An der Destination kann es nicht gelegen haben. Irland ist ein interessantes Land und Dublin ist eine bemerkenswerte Stadt mit netten und zuvorkommenden Leuten. Den Organisatoren gebührt ein herzliches Dankeschön, sie haben uns unvergessliche tolle Tage in einem tollen Land beschert.</p><p>Wo die Veti2 im nächsten Jahr hingehen, ist noch nicht bekannt, aber es wird irgendwo hingegangen, unabhängig von der Anzahl der Anmeldungen. <em>(Und wird weiterhin unter der Bezeichnung «Trainingslager» geführt – Anm. des Trainers.)</em></p><p><br><em>Max Huber<br>Innenverteidiger a.d.</em></p><p><br></p><p><a data-cke-saved-href="https://fcwetzikon.ch/galerie#17012_22091" href="https://fcwetzikon.ch/galerie#17012_22091">Weitere Bilder finden Sie in der Bildergalerie.</a></p><p><br></p><p><br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Spektakuläres 50+ Länderspiel im sonnigen, schneefreien Wetzikon</title>
<link>https://fcwetzikon.ch/mannschaften/detailview/article/117482</link>
<description><![CDATA[Das internationale Spiel auf der Meierwiese]]></description>
<pubDate>Mon, 08 Apr 2024 14:24:50 +0200</pubDate>
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<category>Spielberichte</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p><span style="font-size:11pt"><span calibri="">Ich komme um 11 Uhr auf der Meierwiese an, nichtsahnend, was mich heute erwartet. Da ich gerne fotografiere, habe ich meine Kamera dabei. Mal sehen, ob ich ein schönes Tor oder einen spannenden&nbsp; Moment festhalten kann. Es spielen die Gäste aus Castro Daire, engagiert von Manager Paulo, gegen das Team ZüriOberland 50+. Der sichtlich angespannte Captain ME scheint froh zu sein, dass sich doch noch einige Veti II fit genug fühlen und sich zum Fussballspielen einfinden.</span></span></p><p><span style="font-size:11pt"><span calibri="">UHU, der heute anscheinend als Speaker mit dem Mikrofon und nicht mit dem Fussball unterwegs ist, begrüsst mich und fragt, was ich denn mitgebracht hätte und was ich heute so machen würde. Tja und schon ist es passiert - „aahh, toll, mach doch ein paar schöne Fotos und schreib was dazu, ich muss noch die Gästespielerliste studieren und die Soundanlage testen“ - und weg ist er.</span></span></p><p><span style="font-size:11pt"><span calibri="">Ja und nun? Ich setze mich auf die Betonstufen, es ist still. Vor mir ein riesiges Spielfeld, einsam und verlassen. 35 Minuten vor Anpfiff ist keine Fussballerseele auf dem Platz, und die Tore sind 105 Meter voneinander entfernt! Ich warte gespannt, mit den Gedanken, ob wohl früher „einlaufen“ überbewertet wurde und ob jetzt tatsächlich auf dem grossen Platz 7ner Fussball gespielt würde!?</span></span></p><p><span style="font-size:11pt"><span calibri="">Kurz nach 11:30 kommt Leben auf den Kunstrasen. Zwei Tore werden auf einer Platzhälfte quer zum Spielfeld aufgestellt, und die Gäste in ihren grünen Trikots machen sich warm. Die Gastgeber in gelben Trikots sind noch nicht so weit. Ich habe gehört, dass sie gestern Abend ein Meisterschaftsspiel hatten, da müssen heute die Kräfte wohl etwas eingeteilt werden.</span></span></p><p><span style="font-size:11pt"><span calibri="">30 Minuten später, nach Dehnübungen und leichtem Ballzuspiel, erklingen die Nationalhymnen, wie es sich für ein internationales Spiel gehört. Ich persönlich erwarte 2 x 35 Minuten Schweiss, taktische Finessen und Tore.</span></span></p><p><span style="font-size:11pt"><span calibri="">Von der ersten Minute an fliesst der Schweiss. Das Thermometer zeigt bereits 20° Celsius an. Die taktische Abseitsfalle der Gastgeber funktioniert gut. Leider fällt trotzdem das erste Gegentor nach kurzer Zeit.</span></span></p><p><span style="font-size:11pt"><span calibri="">Unzählige Dribblings, Zweikämpfe, Fehlpässe, Kopfbälle und Sprints später enden die ersten 35 Minuten mit 0 : 4.</span></span></p><p><span style="font-size:11pt"><span calibri="">In der Pause treffe ich die Auswahl „Castro Daire“, entspannt und fröhlich in der Sonne sitzend. Sie erzählen mir, dass es ihnen auf der Meierwiese gefällt. (Kein Wunder!)</span></span></p><p><span style="font-size:11pt"><span calibri="">Etwas angespannter ist die Lage bei den Gastgebern. ME hat die Mannschaft im Schatten versammelt und wohl die eine oder andere Möglichkeit durchgespielt und analysiert, wie man die überlegenen Gäste in Schach halten könnte.</span></span></p><p><span style="font-size:11pt"><span calibri="">In der zweiten Halbzeit fällt mir vor allem UHU auf. Unermüdlich hebt er via Mikrofon in seiner Mannschaft die positiven Aspekte hervor und lobt den Gegner. Bis zur letzten Minute ist er davon überzeugt, dass der Ehrentreffer noch fallen wird. </span></span></p><p><span style="font-size:11pt"><span calibri="">Aber weder die Umstellung auf eine 4er-Kette noch die Anfeuerungsrufe der Zuschauer helfen. Wären einige „Todsichere“ im Tor gelandet, hätte es am Ende nicht 0:5 gestanden.</span></span><br type="_moz"></p><p><span style="font-size:11pt"><span calibri=""></span></span><br type="_moz"></p><p><a data-cke-saved-href="https://fcwetzikon.ch/galerie#17012_20679" href="https://fcwetzikon.ch/galerie#17012_20679"><span style="font-size:11pt"><span calibri="">Hier geht es zur vollständigen Bildergalerie.</span></span></a><br type="_moz"></p><p><br></p><p><br type="_moz"></p><p><span style="font-size:11pt"><span calibri="">6. April 2024</span></span><br><em><span style="font-size:11pt"><span calibri="">M.B. aus R.-J.&nbsp; –&nbsp; Spezialreporterin für internationale Spiele <span style="font-family:Wingdings"></span></span></span></em></p><p><br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Veti-Reise nach Madrid</title>
<link>https://fcwetzikon.ch/mannschaften/detailview/article/90490</link>
<description><![CDATA[Vom Fussball-Trainingslager zum kulinarischen Highlight]]></description>
<pubDate>Tue, 02 Nov 2021 23:07:33 +0100</pubDate>
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<category>Spielberichte</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p style="margin-left:80px"><br></p><p style="margin-left:80px"><em><strong>Prolog</strong><br>Noch vor ein paar Jahren war die Reise ohne schlechtes Gewissen unter der Prämisse Fussballtrainingslager zu Hause angemolden worden. J+S-Gelder wurden zwar keine mehr ausbezahlt, doch absolvierten wir mindestens ein Training sowie ein internationales Fussball-Freundschaftsspiel.</em></p><p style="margin-left:80px"><em>Da es aber immer schwieriger wurde im Ausland gleichwertige Gegner zu finden, wurde dieses Unternehmen immer komplizierter und aufwändiger. Auch Fussballtrainingsplätze, welche unseren Ansprüchen genügen, sind immer rarer auffindbar.</em></p><p style="margin-left:80px"><em>Selbstverständlich besuchen wir jeweils ein Top-Fussballspiel des jeweiligen Landes und diskutieren und analysieren dieses dann ausgiebig bei einem oder mehreren Bierchen. Im theoretischen Bereich, können wir immer noch mithalten.</em></p><p style="margin-left:80px"><em>Wo wir aber sehr stark sind und die letzten Jahre sehr gute Erfahrungen gemacht haben, ist der kulinarische Bereich.<br>Da haben wir uns stetig weiterentwickelt und konnten unser Team stärken. Wir sind zu einem harmonischen Gesamten zusammengewachsen. Einer für alle alle für einen.<br>In diesem Sinne freuen wir uns jedes Jahr und nehmen die körperlichen Strapazen gerne auf uns.<br>Für das TEAM!</em></p><p style="margin-left:80px"><em>Das Motto des diesjährigen Ausfluges war: <strong>«Hämmer scho?»</strong><br>Die Bedeutung dieser philosophischen Frage lässt sich einfach erklären...</em></p><p style="margin-left:80px"><em>PS. Früher nahmen wir Fussball-Wimpel mit nach Hause. Heutzutage werden uns Kisten voller Weine nach Hause spediert… ;-)</em><br><br><em>Fürs Team uhu</em></p><p><br></p><p><span style="font-size:14px"><strong>Reisebericht</strong></span></p><p><strong>Madrid, 23. bis 27. September&nbsp;2021</strong><br>Auch unsere «traditionellen» Reisen wurden durch die Pandemie hart getroffen. So musste die bereits auf den Herbst 2019 angesetzte Madrid-Reise einmal mehr auf dieses Jahr verschoben werden.</p><p><strong>Donnerstag, 23. September</strong><br>Aber am 23. September war’s dann doch soweit, neun gut gelaunte und unternehmungslustige Veteranen besammelten sich auf dem Flughafen Zürich zur endlich stattfindenden Reise nach Madrid.<br>Madrid ist die Hauptstadt Spaniens mit über 3.3 Mio Einwohner und zeichnet sich vor allem durch elegante Boulevards und gepflegten Parkanlagen aus. Entsprechend gross ist auch der Flughafen der im 2020 von über 17 Millionen Passagieren frequentiert wurde.</p><p>Gross war unser Erstaunen über diesen gewaltigen Flughafen und entsprechend lange, so gefühlte 2 Stunden, waren wir mit der U-Bahn, mit mehrmaligem Umsteigen, bis zu unserem Hotel im Zentrum der Altstadt unterwegs. Dank unseren zwei umsichtigen «Reiseführern» Rino und Walti schafften wir auch diese neue Herausforderung. Nach dem gemeinsamen Hotelbezug gings eine erstes mal rein in die Stadt zum Tapas-Essen in einem der vielen Boulevard-Restaurants und dies bei herrlichem Sonnenschein.</p><p>Anschliessend ging’s zu einem ersten, kleinen Stadtbummel und nachher zurück in’s Hotel zur Siesta. Um halbneun versammelten wir uns erneut zur gemeinsamen Taxifahrt zum Nachtessen in einem super Restaurant. Dieses sehr originelle Lokal war mit unzähligen Fotos von bekannten Sportler- und Fussballgrössen dekoriert. All diese Persönlichkeiten wie Nadal, Ronaldo &amp; Co. haben dieses Lokal besucht und verleihten dem Restaurant einen besonderen Glanz. Trotz all dem machten wir uns gegen Mitternacht auf den Weg zurück in’s Hotel und ein letzter Schlummi begleitete die müde Veteranenschar in den wohlverdienten Schlaf.<br><br></p><p><strong>Freitag 24. September</strong><br>Nach dem ausgiebigen Morgenessen, notabene unmittelbar bei der Dachterrasse des Hotels, machten wir uns auf den Weg zur angekündigten Stadtrundfahrt. Diese führte uns in einem kleinen Stadtbus über viele bekannte Strassen und Plätze, vorbei an grossen Museen und Grünparks zurück zum Ausgangspunkt. Mit den gewonnenen Eindrücken machten wir uns am Nachmittag zu Fuss auf den Weg viele dieser Sehenswürdigkeiten zu inspizieren.</p><p>Spätnachmittags zurück im Hotel gab’s ein erstes Jassen bevor wir uns wieder um halbneun zum gemeinsamen Nachtessen trafen. Zu Fuss ging’s in den erlauchten Keller des «Matcato» beim Königspalast zu einem erneut wunderbaren Essen. Und auch an diesem Abend waren wir alle erneut vor Mitternacht wieder im Hotel.<br><br></p><p><strong>Samstag, 25. September</strong><br>Heute stand ein Ausflug zu einem grossen Weingut im Duerotal auf dem Programm, welcher von Rinos ehemaligen Mitarbeiter Antonio zusammengestellt wurde. Verbunden damit war ein sehr frühes Aufstehen mit Abfahrt um halbacht. Das weit ausserhalb Madrids gelegene Weingut «Ribera del Duero» produziert im Jahr 1.7 Millionen Flaschen Wein. Ausserdem unterhalten Sie auf grossen, eingezäunten Weideflächen Hirsche (ca. 1800) und Wildschweine (nicht zählbar) in somit riesigen Freigehegen mit grossem Bestand an Eichelbäumen.</p><p>Eine Weindegustation im ebenfalls riesigen Weinkeller rundete das Programm ab. Hernach gings zum wohlverdienten Mittagessen in einem typischen, spanischen Restaurant in der Nähe.<br>Und dann machten wir uns auf die Rückreise direkt in das Fussballstadion von Real Madrid. Nach dem üblichen «Einspielen» genossen wir den interessanten Match Real Madrid gegen Villareal, das leider unentschieden 0:0 endete. Mit ca. 25'000 Zuschauern war das Stadion allerdings nur mässig besetzt und war auch auf den im Moment grossen Umbau des Stadions zurückzuführen. Gleich nach diesem Spiel machten wir uns, inmitten vieler einheimischer Fans, zu Fuss und letztendlich mit dem Taxi auf den «Heimweg». Bei einem (weiteren) Bier an der Hotelbar liessen die meisten den aussergewöhnlichen Tag nochmals Revue passieren.<br><br></p><p><strong>Sonntag, 26. September</strong><br>Endlich wieder ein Frühstück zu «normaler» Zeit. Und heute stand ganz klar das Kulturelle im Vordergrund. Die eine Gruppe besuchte zum einen das Prado-Museum, dann die Kathedrale, das Königsschloss (Felipe &amp; Laetitia wohnen allerdings nicht da) und die Markthalle, alles zu Fuss. Dazwischen gabs viele herrschaftliche Häuser und Regierungsgebäude zu bewundern, echt anstrengend. Auf dem Plaza Mayor, im Herzen der Altstadt gelegen, trafen wir uns alle wieder zum wohlverdienten Bier.</p><p>Nach diesem ereignisreichen Tag war der nächste Treff unser Hotel auf der Dachterrasse zum Apéro und Besprechung der ausstehenden Auslagen. Wie immer führte unser Kassier Walti souverän durch die Besprechung und unser «Saldo» war bald bereinigt. Und wie jeden Tag trafen wir uns einmal mehr um halbneun zum Abmarsch zum Nachtessen. Nach einem längeren Fussmarsch fanden wir im Stadtteil «Salamanca» das uns von Rinos Spanienfreund Antonio empfohlene Restaurant. Und auch hier war die Kulinarik und der Wein ausgezeichnet.&nbsp;</p><p>Im Wissen dass wir am andern Morgen bereits um halbfünf zur Fahrt auf den Flughafen bereit sein mussten begaben wir uns einmal mehr vor Mitternacht auf den Heimweg ins Hotel. Diesmal reichte die Zeit allerdings nur zu einem kurzen Schlummi.<br><br></p><p><strong>Montag, 27. September</strong><br>Wir trafen und nach dieser sehr kurzen Nacht allesamt vor dem Hotel zur Taxifahrt auf den Flugplatz; Keiner fehlte! Bereits um 05:15 waren wir eingecheckt und das grosse Warten für den Abflug begann.<br>Pünktlich erfolgte dann unser Heimflug über München nach Zürich und eine interessante und auch kameradschaftliche Reise fand ihren Abschluss.</p><p>Im Namen aller Beteiligten bedanken wir uns herzlich bei Rino für die umsichtige Organisation und Reiseführung, Walti für den sorgfältigen Umgang mit den Finanzen.</p><p><em>Hansjörg Marti</em><br><br></p><p><br></p><p>Mehr Bilder?&nbsp;<a data-cke-saved-href="https://fcwetzikon.ch/galerie#17012_15670" href="https://fcwetzikon.ch/galerie#17012_15670">Hier der Link zur Bildergalerie.</a></p><p><br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Trainingslager der Veti2 in Castro Daire (Porto)</title>
<link>https://fcwetzikon.ch/mannschaften/detailview/article/62243</link>
<description><![CDATA[Vom Donnerstag, 4. bis Sonntag, 7. April fand das traditionelle Trainingslager der Veti2 statt]]></description>
<pubDate>Wed, 10 Apr 2019 09:03:14 +0200</pubDate>
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<category>Spielberichte</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Diesmal in Castro Daire, der Thermalbadmetropole in der N&auml;he von Porto und in der Heimat unserer St&uuml;rmerperle Paulo. Paulo hat die Reise weitgehend organisiert und als kompetenter Reiseleiter durchgef&uuml;hrt, und wie. Kein professioneller Reisef&uuml;hrer h&auml;tte das besser gemacht. Paulo war f&uuml;r alles besorgt, f&uuml;r den Nachschub von Bier sowieso, aber auch f&uuml;r Sandwiches auf der Fahrt zum Stadion nach Porto und f&uuml;r die leider immer wieder einmal ben&ouml;tigten Regenschirme. Man muss sich die Frage stellen, ob Paulo nun ein besserer Gastronom oder Reisef&uuml;hrer ist. Jedenfalls herzlichen Dank an Paulo.</p>

<p>Trotz der allgegenw&auml;rtig stattfindenden Proteste 9-j&auml;hriger M&auml;dchen um den Klimawandel erlaubten es sich die Veti2, die Reise nach Porto mit dem Flugzeug durchzuf&uuml;hren. Der Flug war erwartet ruhig. Unerwartet war das Klima bei der Ankunft in Porto. Anstatt Sonne und W&auml;rme erwartete uns Regen und K&auml;lte, und diese sollten uns die ganze Zeit hindurch begleiten.</p>

<p>Die erste Fahrt im Bus f&uuml;hrte uns in ein gediegenes Restaurant und danach zum Einchecken ins ebenso feudale Palace-Hotel Asturiuas. Der erste Abend war schon um, und die Bar im Hotel geschlossen. Daf&uuml;r stellten wir fest, dass alle Teilnehmer in nur einer Etage einquartiert, die Zimmernummern einfach zu merken und die T&uuml;r&ouml;ffnung - und schliessung unkompliziert waren. Sehr Veti2-freundlich. Kein einziger Teilnehmer verirrte sich oder wurde ausgeschlossen.</p>

<p>Am n&auml;chsten Tag fand kein Training statt, es ging in ein Weingut. Auf der Fahrt mutierte allerdings das Fussballlager in ein Skilager, auf dem Pass gab es Schnee. Im Weingut Pacheca degustierten wir deren Weine und Portweine und wurden grossz&uuml;gig verk&ouml;stigt. Auch nach dem Besuch des Weingutes fand noch kein Training statt, viel mehr ging es auf eine zweist&uuml;ndige Flussfahrt auf dem weltber&uuml;hmten Douro.</p>

<p>Wegen des reich befrachteten Tagesprogramms ohne Training kamen wir gerade noch so rechtzeitig im Station des FC Porto an. Das Spiel gegen Boavista entsprach so ungef&auml;hr einem Super-League-Spiel. Aber mit 35&lsquo;000 Zuschauern war nat&uuml;rlich die Stimmung viel besser. Und wir stellten fest, dass Portugal fortschrittlicher ist als die Schweiz, der Video-Beweis ist dort bereits eingef&uuml;hrt.</p>

<p>Am n&auml;chsten Tag fand immer noch kein Training statt, daf&uuml;r ging es nochmals in ein Weingut. Die Degustation fand unter einem Dach statt, der Glasinhalt wurde meist versch&uuml;ttet, weil wir vor K&auml;lte schlotterten. Auf dem weiten Weg zu den F&auml;ssern umarmte ein Teilnehmer unter dem Regenschirm die Weingutsbesitzerin in einer Art, wie es die Situation nicht erfordert h&auml;tte. Aus Gr&uuml;nden des Pers&ouml;nlichkeitsschutzes wird nat&uuml;rlich nicht erw&auml;hnt, wer dieser Teilnehmer war, Verd&auml;chtige gibt es nat&uuml;rlich immer.</p>

<p>Am sp&auml;teren Abend fand wieder kein Training statt, daf&uuml;r ein Spiel gegen die Mannschaft von Castro Daire. Die Alten und Gebrechlichen, die nicht mehr spielen, w&auml;rmten sich in einer Beiz auf. Dabei wurde ein neuer Drink eingef&uuml;hrt, der es nun vielleicht um die Welt schafft: Kamillentee mit Rum.</p>

<p>Der Modus der drei Spiele zwischen Castro Daire und Wetzikon mit verschiedener Spieldauer war kompliziert und wird sich wahrscheinlich bei der FIFA nicht durchsetzen. Jedenfalls verlor der&nbsp;FC Wetzikon zweimal und Paulo verschoss <strong>4 Penaltys (journalistische Freiheit)</strong></p>

<p>Das Abendessen zusammen mit der gegnerischen Mannschaft wurde vom B&uuml;rgermeister bezahlt. Wie der B&uuml;rgermeister diese Kosten verbuchen wird, stand noch nicht fest. Aber unser Stadtrat wird seinem Kollegen schon einen Tipp gegeben haben, wie so eine Mauschelei vorgenommen werden kann.</p>

<p>Nach Mitternacht fand sich dann noch ein kleines Tr&uuml;ppchen um das Feuer am Kamin zusammen. Noch etwas sp&auml;ter kam ein Brautpaar hinzu. Es ist wie immer im Leben. Die Braut h&auml;tte sich gerne noch etwas mit uns unterhalten, aber dem Br&auml;utigam pressierte es. Irgendwie war es auch verst&auml;ndlich, die Braut hatte einen atemberaubenden Vorbau. Davon hatte auch das Tr&uuml;ppchen um den Kamin Kenntnis genommen. Wer aber von dieser Aussicht am meisten begeistert war, wird wiederum aus Gr&uuml;nden des Pers&ouml;nlichkeitsschutzes nicht erw&auml;hnt.</p>

<p>Am letzten Tag fand auch kein Training statt, aber am Meer vor Porto in einem ganz speziellen Restaurant ein &uuml;ppiges Mittagessen. Das Mittagessen dauerte viel l&auml;nger als ein Fussballspiel. Bei der R&uuml;ckreise am sp&auml;teren Abend gab es auf dem Flughafen in Porto keine Proteste 9-j&auml;hriger M&auml;dchen um den Klimawandel, der Flug wurde mit wenig Versp&auml;tung normal durchgef&uuml;hrt.</p>

<p>Wieder in Kloten angekommen, waren sich alle Teilnehmer einig, diese Reise nach Porto muss einfach nochmals wiederholt werden, bei sch&ouml;nem und warmem Wetter.</p>

<p><em>Max Huber</em></p>

<p>&nbsp;</p>

<p><a href="https://fcwetzikon.ch/mannschaften/teamGallery/galerie/17012#17012_10868">Hier geht es zur Bildergalierie (mehr Fotos).</a></p>

<p>&nbsp;</p>
]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title>Trainingslager der Veti2 in Florenz</title>
<link>https://fcwetzikon.ch/mannschaften/detailview/article/11233</link>
<description><![CDATA[Vom 11. bis 14. Mai wurde das alle Jahre wieder stattfindende Trainingslager der Veti2 durchgeführt. Auch dieses Jahr ging es wieder in den Süden, aber zum ersten...]]></description>
<pubDate>Wed, 11 Jul 2018 21:56:56 +0200</pubDate>
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<category>Spielberichte</category>
<category>Mannschaft</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<div><div>Vom 11. bis 14. Mai wurde das alle Jahre wieder stattfindende Trainingslager der Veti2 durchgeführt. Auch dieses Jahr ging es wieder in den Süden, aber zum ersten Mal unter Protest einer Minderheit, darunter auch dem Autor, nicht mit dem Flugzeug, sondern mit der Bahn. Ort des Trainingscamps war Florenz. Die neue Art des Transportmittels hatte natürlich Folgen. Auf die erste Trainingseinheit am ersten Tag musste verzichtet werden, weil sich die Teilnehmer von den Strapazen der langen Anreise erholen mussten.</div><div><br></div><div>Das Hotel in Florenz war wie geschaffen für die nach langen Nächten manchmal etwas orientierungslosen Veti2. Jeder Teilnehmer erhielt eine Liste mit allen Zimmernummern. So konnten die auf drei Stockwerke verteilten Trainingsteilnehmer jederzeit geortet werden. Es gab keine Vermissten.</div><div><br></div><div>Auch am zweiten Tag fand noch kein Training statt, stattdessen interessante Ausflüge. Mit dem Bus ging es zunächst in das pittoreske Dörfchen San Gimignano mit den herrlichen Gässchen und Kirchen. Ein Teil des Kaders wandte sich den Kirchen zu, der andere Teil Moretti. Moretti ist keine Kirche, sondern italienisches Bier. Weiter ging es danach, auch dies wurde langsam zur Tradition, zu einem Weingut. Das Mittagessen zur Weinprobe war gut und auch die Informationen der Weinbauer in der etwa 10. Generation, die Weine waren soso lala, insbesondere in Bezug auf die Preise. Egal.</div><div><br></div><div>Am Nachmittag führte unser Jungstudent Rino kenntnisreich durch seine sehenswerte Studenten-stadt Siena. Siena braucht im Charme der Städte nicht hinter Florenz anzustehen. Am späten Nachmittag in Siena wurde dann zufälligerweise in einem Hinterhof mit einem Klavier, ein Tenor und Pianist entdeckt. Claudio schmetterte La Triviata hin, dass es seinen Kollegen den Atem raubte. Solche Begeisterungsstürme hatte Claudio beim Fussball nie ausgelöst.</div><div><br></div><div>Auch am dritten Tag fand noch kein Training statt, sondern ein weiterer Höhepunkt des Trainingslagers. Das Serie-A-Spiel zwischen der Fiorentina und Cagliari. Das wichtige Spiel für die Fiorentina und Cagliari endete 0:1. Die 21 Fussballexperten waren sich für einmal einig, dass Cagliari verdient gewonnen hatte.</div><div><br></div><div>Allerdings wurde das Spiel beinahe verpasst. Da die Strecke zum Stadion mit der Bahn zurückgelegt werden musste, war die Herausforderung der Ticketbeschaffung gross. Als sich die Organisatoren um Rino am Ticketautomaten orientierten, beorderte Berater Claudio alle zu einem Kiosk, um nach langer Wartezeit in der Schlage festzustellen, dass am Kiosk gar keine Tickets verkauft wurden. Das Stadion wurde dann doch noch erreicht, aber Claudio darf fortan nur noch als Pianist und Tenor auftreten und nicht mehr als Berater.</div><div><br></div><div>Das von Armin als eisenhart vorangekündigte Training fand dann am vierten Tag bei einem Kader von 21 Spieler mit 8 Spielern unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Aufgrund eines Missverständnisses in der Kommunikation konnte das Training erst eine Stunde später beginnen. Dafür war die Intensität nach Aussagen gut unterrichteter Quellen doppelt so hoch, so dass die fehlende Stunde wieder aufgeholt wurde.</div><div><br></div><div>Die Rückreise nach Wetzikon verlief ereignislos, da die Rückreisetickets bereits vorhanden waren und keine Berater mehr gebraucht wurden. Alle Teilnehmer sind sich einig, dass sich das eisenharte Trainingslager in Florenz günstig auf die kommenden Spiele auswirken wird.</div><div><br></div><div>Im Namen aller Teilnehmer gilt ein herzlicher Dank an die Organisatoren Armin, Rino, Geni und dem Säckelmeister Walti. Die vielen Einschüsse waren lästig, aber zugegebenermassen notwendig.</div><div><br></div><div><br></div><div><em>Max (Text) und Urs (Fotos)<br>sowie Mäne (Trainingsbilder)</em></div><div><br></div><div><br></div><div><a data-cke-saved-href="https://fcwetzikon.ch/galerie#17012_15670" href="https://fcwetzikon.ch/galerie#17012_15670">Link zur Bildergalierie</a><br type="_moz"></div><div><br><br></div></div>]]&gt;]]></content:encoded>
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<title>Trainingslager der Veti 2 in Palermo</title>
<link>https://fcwetzikon.ch/mannschaften/detailview/article/13522</link>
<description><![CDATA[Tatsachenbericht mit Bildern und Video.]]></description>
<pubDate>Fri, 13 Jul 2018 18:05:53 +0200</pubDate>
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<category>Spielberichte</category>
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<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Vom Freitag, 28. April bis zum 1. Mai fand das Trainingslager der Veti 2 statt. Bereits um&nbsp;5 Uhr in der Fr&uuml;h begab sich das Kader von 22 Spielern und Zugeh&ouml;rigen auf die Reise nach Palermo, zur&uuml;ck kamen vorerst nur 21 Teilnehmer, dazu aber mehr untenstehend.</p>

<p>Nach der Einquartierung im Hotel stand zuerst einmal &ndash; wie sich das f&uuml;r ein Trainingslager der Veti2 geh&ouml;rt &ndash; ein Ap&eacute;ro in einem lauschigen Gartenrestaurant an, danach das ausgiebige Mittagessen und sp&auml;ter eine Stadtrundfahrt. Eine erste Trainingseinheit war nicht vorgesehen. Die vom Trainer Armin Imsand verordnete Sperrstunde um Mitternacht wurde in der ersten Nacht nicht eingehalten, auch in der zweiten und in der der dritten Nacht nicht. Weil sich kein Einziger des Kaders an die Sperrstunde hielt, konnte Armin keine Sanktionen ergreifen.</p>

<p>Die erste Besichtigung am n&auml;chsten Tag fand nicht wie &uuml;blich in einem Champagner- oder Weingut statt, sondern in einer Salzgewinnungsanlage. Salz wurde gekauft, aber nicht degustiert. Die Degustation folgte danach im Weingutmuseum Donna Franca. Nebst der Degustation und der reichlichen Verpflegung beindruckte vor allem die Saga um die lange Halskette der Donna Franca. Der Gutsbesitzer verg&ouml;tterte seine Donna, war leider aber h&auml;ufig untreu, was auch in der heutigen Zeit noch vorkommen kann. Jedes Mal, wenn der Gutsherr seine Frau betrogen hatte, erweiterte er ihre Halskette mit glitzernden Perlen. Das grosse Gem&auml;lde auf dem Hauptplatz des Weinmuseums zeigt, dass die Halskette vom Hals an bis &uuml;ber den Bauchnabel reicht.</p>

<p>Das vom Trainer am sp&auml;teren Nachmittag vorgesehene Training am Strand musste nach der &uuml;ppigen Degustation abgesagt werden, weil sich nur noch viereinhalb Spieler f&uuml;r eine Trainingseinheit begeistern liessen.</p>

<p>Am n&auml;chsten Tag wurden an Stelle eines Trainings an verschiedenen Orten gleich zwei der ber&uuml;hmtesten und prachtvollsten Kirchen Siziliens besucht. Es ist eine neue Strategie des Trainers. Kirche statt Training. Mit trainieren ist der fussballerische Erfolg seit Jahren ausgeblieben, m&ouml;glicherweise wird es nun mit dem g&ouml;ttlichen Segen klappen.</p>

<p>Am Sonntagnachmittag stand das Spiel Palermo vs. Fiorentina auf dem Programm. Vetis im Rentenalter, das war genau die H&auml;lfte, mussten nur 3 Euro bezahlen. Vorzeitig Pensionierte, nur noch halbherzig arbeitende Veti2 und die &Uuml;brigen bezahlten mehr als das Zehnfache. Palermo gewann das Spiel 2 zu 0, ist aber im Gegensatz zu den Veti 2 dennoch in grosser Abstiegsgefahr.</p>

<p>&Uuml;berschattet wurde das wie immer hervorragend organisierte harte Trainingslager durch einen schweren gesundheitlichen Zwischenfall von Kari Bollier. Durch eine akute Abnahme eines Lungenfl&uuml;gels musste Kari notallm&auml;ssig hospitalisiert werden. Dank milit&auml;rischer Notfallerfahrung<br />
&nbsp;&ndash; die hohen Dienstgrade sind in der Mannschaft ja gen&uuml;gend vorhanden &ndash; gutem und raschem&nbsp; Krisenmanagement und kameradschaftlicher Hilfe der italienischsprechenden Kollegen wurde Kari so gut wie m&ouml;glich unterst&uuml;tzt. Die R&uuml;ckkehr erfolgte sp&auml;ter mit der Rega. Palermo wird l&auml;nger als jedes andere Trainingslager in Erinnerung bleiben.</p>

<p><em>Max Huber</em></p>

<p>&nbsp;</p>

<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=CiBnQlx-VnM&amp;list=FLopjIJ4HDLyx40CFMCEJF-Q&amp;index=1&amp;t=6s"><strong>Link zum Trainings-Film der Vetis in Palermo.</strong></a></p>

<p>&nbsp;</p>
]]&gt;]]></content:encoded>
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